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Aus WorkingClassStudents

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Inhaltsverzeichnis

Ergebnisse der aktuellen Umfrage

(Stand: 17 Mai 2007; N=41)

Staatsangehörigkeit

  • 78% hatten die deutsche Staatsangehörigkeit und waren in Deutschland geboren
  • 17,1% hatten die deutsche Staatsangehörigkeit und waren im Ausland geboren
  • 0% hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit und waren in Deutschland geboren
  • 4,9% hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit und waren im Ausland geboren

Religion

  • 36,6% waren katholisch
  • 26,8% waren evangelisch
  • 4,9% waren jüdisch
  • 7,3% waren moslemisch
  • 0% gehörten einer anderen Religion an
  • 22% gehörten keiner Religion an
  • 2,4% missing

Geschlecht

41,5% waren männlich, 58,5% waren weiblich.

Alter

Das Durchschnittsalter war 23,9 Jahre (arithmetisches Mittel)

Studiengang

  • 12,2% studierten nicht und hatten auch nie studiert
  • 17,1% studierten Naturwissenschaften oder hatten Naturwissenschaften studiert
  • 7,3% studierten Ingenieurwissenschaften
  • 9,8% studierten Geisteswissenschaften
  • 19,5% studierten Sozialwissenschaften
  • 4,9% Personen (0%) studierten Kulturwissenschaften
  • 7,3% Personen (0%) studierten Sprachen
  • 12,2% Personen (0%) studierten Jura
  • 0% studierten Medizin
  • 9,8% studierten Sonstiges

Erwerb des Abiturs

  • 34,1% hatten das Abitur an einem Gymnasium ohne fachliche Ausrichtung erworben
  • 12,2% hatten das Abitur an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium erworben
  • 22% hatten das Abitur an einem humanistischen Gymnasium erworben
  • 4,9% hatten das Abitur an einer Gesamtschule erworben
  • 12,2% hatten das Abitur auf einem beruflichen Gymnasium erworben
  • 7,3% hatten das Abitur an der Berufsoberschule oder Fachoberschule erworben
  • 2,4% hatten das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg (dazu zählt das Abendgymnasium, das Kolleg und die Volkshochschule) erworben
  • 2,4% hatten das Abitur an einer privaten Schule erworben
  • auf 0 Personen (0%) traf Sonstiges zu
  • 2,4% hatten kein Abitur
  • 12,2% waren SchülerInnen
  • 82,9% waren StudentInnen
  • 0% waren Lehrpersonen
  • 0% waren Elternteile von WorkingClassStudis
  • 4,9% waren Sonstiges

Würdest Du Dich als Arbeiterkind beschreiben?

  • 56,1% antworteten: "auf jeden Fall"
  • 19,5% antworteten: "eher ja"
  • 4,9% antworteten: "weiss nicht"
  • 4,9% antworteten: "eher nein"
  • 12,2% antworteten: "auf keinen Fall"
  • 2,4% missing

Wie viele Bücher gab es bei Dir im Haushalt ungefähr?

Es gab im Durchschnitt 711,1 Bücher (arithmetisches Mittel).

Wie oft warst Du bis zu Deinem 15. Lebensjahr im Museum?

Die Leute waren im Durschnitt 12,5 mal im Museum (arithmetisches Mittel)

In welchen dieser Vereine warst Du oder bist Du Mitglied?

  • Im Sportverein waren 75,6% Mitglied
  • Im Musik oder Gesangs- verein waren 41,5% Mitglied
  • Im Theaterverein waren 4,9%
  • In einem kirchlichen Verein waren 14,6%
  • In einem folkloristischer Verein (zum Beispiel Schützenbruderschaft, Karnevalsverein) waren 12,2%
  • In einem politischen Verein waren 7,3%
  • Mitglied eines wohltätigen Vereins (zum Beispiel Arbeiter-Samariter-Bund, Greenpeace) waren 7,3%
  • Bei der freiwilligen Feuerwehr waren 7,3%
  • Mitglied eines anderen Verein waren 12,2%
  • 9,8% waren in keinem Verein

Haben studierende Arbeiterkinder Deiner Meinung nach mit besonders vielen Schwierigkeiten zu kämpfen?

  • Auf diese Frage antworteten 43,9% mit "auf jeden Fall"
  • 34,1% antworteten mit: "eher ja"
  • 12,2% antworteten mit: "weiss nicht"
  • 9,8% antworteten mit: "eher nein"
  • 0% antworteten mit: "auf keinen Fall"

Wenn sie mit mehr Schwierigkeiten zu kämpfen haben: Welche Schwierigkeiten haben Arbeiterkinder Deiner Meinung nach?

Bei dieser Frage konnte man mehrere Antworten gleichzeitig auswählen

  • 58,5% sagten: "Akademische Sprache, Rituale, Gewohnheiten und ähnliches"
  • 22% sagten: "Leistungen, Fachliches"
  • 75,6% sagten: "Finanzielles"
  • 51,2% sagten: "Familie hat kein Verständnis, Familie kann oder will den Studierenden nicht unterstützen" (mir fällt auf, dass sich das mit "Finanzielles" überschneidet. Was kann man tun?)
  • 26,8% sagten: "Diskriminierung"
  • 36,6% sagten: "Einsamkeit, Schwierigkeiten Beziehungen zu knüpfen"
  • 7,3% sagten: "mangelnde Unterstüzung der Profs"
  • 39% sagten: "Kultur der Arbeiterkinder und Erfahrungen der Arbeiterkinder werden zu wenig geschätzt"
  • 19,5% sagten: "Zu wenig Teamarbeit und andere Arbeitsformen, die Arbeiterkinder bevorzugen"
  • 22% sagten: "Können schlechter mit Konkurrenz umgehen, mögen die Einzelkämpfermentalität nicht"
  • 39% sagten: "müssen sich verstellen, ihre Herkunft verleugnen"
  • 36,6% sagten: "geringes Selbstwertgefühl"
  • 7,3% sagten: "geringe Motivation"
  • 24,4% sagten: "Freizeitgestaltung ist schwieriger"
  • 22% sagten: "Organisationsstruktur ist nicht auf sie zugeschnitten"
  • 26,8% sagten: "individuelle Gründe"
  • 14,6% sahen sonstige Gründe

Wie kann man studierenden Arbeiterkindern helfen?

Bei dieser Frage konnte man mehrere Antworten gleichzeitig auswählen

  • 26,8% sagten: "Studienorganisation und Fachsprache erklären, möglicherweise höhere Semester als Tutoren"
  • 82,9% sagten: "Finanzielle Hilfen, günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen, kostengünstige Kinderbetreuung"
  • 26,8% sagten: "Tutoren für Nichtfachliches: zum Beispiel Führungen durch Unistadt und Umgebung"
  • 68,3% sagten: "Schon Schüler über verschiedene Studienfächer besser aufklären"
  • 31,7% sagten: "als Arbeiterkind: wenn man sich mit anderen Arbeiterkindern organisiert. Als Akademikerkind: in dem man seine soziale Herkunft und die damit verbundenen Ängste und Privilegien betrachtet und seine Privilegien nutzt, um einen sozialen Wandel der Gesellschaft herbeizuführen"
  • 39% sagten: "Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches für Arbeiterkinder schaffen"
  • 14,6% sagten: "Aufhebung der kapitalistischen Klassengesellschaft"
  • 56,1% sagten: "Bessere Schulausbildung für Arbeiterkinder"
  • 51,2% sagten: "Bevölkerung auf Probleme der studierenden Arbeiterkinder aufmerksam machen"
  • 34,1% sagten: "Studierende aus akademischen Elternhäusern mehr an die Welt der Arbeiter heranführen"

Wie würdest Du das Verhältnis zu Deinen Eltern beschreiben?

  • 43,9% beschrieben es als "sehr gut"
  • 26,8% beschrieb es als "eher gut"
  • 17,1% beschrieben es als "mittelmäßig"
  • 2,4% beschrieben es als "eher schlecht"
  • 4,9% beschrieben es als "sehr schlecht"
  • 4,9% wollten dazu nichts sagen

Falls Du studierst: Wie denken Deine Eltern über Dein Studium?

  • 53,7% sagten: "Sie waren dafür, dass ich studiere"
  • 7,3% sagten: "Sie waren dagegen, dass ich studiere"
  • 26,8% sagten: "Sie haben mich vollkommen selbst entscheiden lassen"
  • 4,9% sagten: "Es war ihnen egal"
  • 4,9% studierten nicht
  • 2,4% wollte sich zu dieser Frage nicht äußern

Fühlst Du Dich an der Uni wohl? (Frage nur an die Studenten)

  • 26,8% fühlten sich sehr wohl
  • 24,4% fühlten sich eher wohl
  • 26,8% fühlte sich mittelmäßig
  • 12,2% fühlten sich eher unwohl
  • 0% fühlten sich sehr unwohl
  • 7,3% studierten nicht
  • 2,4% missing

Würdest du Dich als Arbeitstier bezeichnen? (Frage nur an die Studenten)

  • 26,8% antworteten: "auf jeden Fall"
  • 31,7% antworteten: "eher ja"
  • 22% antworteten: "weiß nicht"
  • 7,3% antworteten: "eher nein"
  • 7,3% antworteten: "auf keinen Fall"
  • 0% wollten die Frage nicht beantworten
  • 0% studierten nicht
  • 4,9% missing

Würdest Du Dich als Intellektuellen bezeichnen? (Frage nur an die Studenten)

  • 12,2% antworteten: "auf jeden Fall"
  • 34,1% anworteten: "eher ja"
  • 31,7% anworteten: "weiß nicht"
  • 7,3% antworteten: "eher nein"
  • 4,9% antworteten: "auf keinen Fall"
  • 0% wollten sich zu dieser Frage nicht äußern
  • 2,4% studierten nicht
  • 7,3% missing

Weitere Analysen

Schon bald wird es weitere Analysen geben. Es deuten sich interessante Ergebnisse an.

So sind Arbeiterkinder zum Beispiel im Schnitt etwas älter und häufiger im Ausland geboren.

Es gibt einige Ergebnisse die ich zum Beispiel nicht so erwartet hätte. Wusstet ihr etwa, dass in der jetzigen Stichprobe (17. Mai 2007) die Arbeiterkinder mehr Bücher hatten als der Rest der Umfrage-TeilnehmerInnen?

Anzahl der Bücher im Haushalt:

  • Bei Leuten, die sich auf jeden Fall als Arbeiterkind empfinden: 962
  • Bei Leuten, die sich eher als Arbeiterkind empfinden: 243
  • Bei Leuten, die sich eher nicht als Arbeiterkind empfinden: 275
  • Bei Leuten, die sich eher nicht als Arbeiterkind empfinden: 450
  • Bei Leuten, die sich auf keinen Fall als Arbeiterkind empfinden: 580

Mal sehen, ob sich dieser Effekt auch bei einer größeren Stichprobe noch nachweisen lässt.

Anmerkungen

Bei den verschiedenen Fragen gaben jeweils verschieden viele Leute an nicht zu studieren. Das habe ich einfach so übertragen. wodurch es begründet ist, das weiss ich nicht.--Cumtempore 15:33, 17. Mai. 2007 (UTC)

Weitere Umfragen

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